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Investment-Lexikon

Was sind umlagefähige Kosten?

Betriebskosten oder auch Nebenkosten sind wiederkehrende Gebühren, die der Vermieter auf die Mietparteien in einem Mehrfamilienhaus anteilig umlegen darf. Darunter fallen Kosten, die das Mietobjekt direkt betreffen: So kann der Vermieter die Wartung der Heizungsanlage, Wasserversorgung und die Entwässerung auf die Mietparteien verteilen.

Aber auch Kosten, die innerhalb der Immobilie anfallen, etwa Schornsteinreinigung, Beleuchtung der gemeinsam genutzten Gebäudeteile (Hausflur, Keller, Außenbereich), Sach- und Haftpflichtversicherung sowie der Hausmeisterdienst können ebenfalls umgelegt werden. Und schließlich Kosten, die sich außerhalb des Mietobjektes ergeben: Die Müllbeseitigung, Straßen- und Gebäudereinigung sowie Ungezieferbekämpfung sind genauso von den Mietparteien zu tragen. Im Fall eines Aufzuges oder Gartens können die dort anfallenden Gebühren ebenso umgelegt werden.

Es gibt aber auch sogenannte nicht umlagefähigen Kosten, die der Vermieter selbst tragen muss: Ist das Mietobjekt oder ein Teil davon nicht mehr bewohnbar, muss er für die Reparatur aufkommen, für die generelle Instandhaltung sorgen sowie die anfallenden Verwaltungs- und Bankkosten der Immobilie übernehmen.

Foto von Daniel DiNuzzo

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